App2Spec
Reverse Engineering — Blackbox
App2Spec erstellt IST-Spezifikationen bestehender Software aus der Beobachtung: Ein KI-Agent bedient die Anwendung selbstständig wie ein Anwender oder sieht echten Benutzern bei der Arbeit zu — und leitet daraus die vollständige IST-Funktionalität ab, gespeichert in einem standardisierten Wissensgraphen. Jede Aussage ist auf Evidenz (Screenshots, Ereignisprotokolle) rückverfolgbar.
Module & Features
Beobachten
Der Agent bedient die Zielsoftware autonom oder zeichnet die Bedienung durch Anwender auf — Web- und Windows-Desktop-Anwendungen, auch per Browser-Aufnahme ganz ohne lokale Installation.
Analysieren
Screenshots und Ereignisse werden in standardisierte Entitäten eines Wissensgraphen überführt — einheitlich strukturiert und über Anwendungen hinweg vergleichbar.
Spezifizieren
Strukturierte IST-Spezifikation mit Screens, Bedienelementen, Navigationspfaden, Datenfeldern, abgeleiteten Geschäftsregeln und End-to-End-Prozessen inkl. Prozessdiagrammen.
Publizieren & Exportieren
Online einsehbar; Export nach Word, PDF und Markdown — auf Deutsch oder Englisch, je Projekt konfigurierbar.
Evidence-first
Jede Aussage der Spezifikation ist mit Screenshots und Ereignisprotokollen belegt — prüfbar für Ausschreibungen, Audits und Systemablösen.
Best Practices der Nutzung
- Repräsentative Anwender und reale Arbeitsabläufe aufzeichnen — Testsysteme mit synthetischen Daten nur ergänzend einsetzen.
- Evidenzbelege stichprobenartig mit dem Fachbereich prüfen, bevor die IST-Spezifikation freigegeben wird.
- Die standardisierte Ontologie nutzen, um Anwendungen über die Landschaft hinweg vergleichbar zu machen.
- Die IST-Spezifikation als Baseline für Ausschreibungen, SOLL-Konzeption und die spätere Abnahme (Signoff) weiterverwenden.